TY - GEN
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TI - Castor Alarm
AB - Erneut wird - wie bereits beim Transport im November 2001 - der Ausnahmezustand im Wendland in Kraft gesetzt. Der von Robert Jungk vorhergesehene Atomstaat ist Realität.
„Jetzt schlägts 13! Wir werden es ihnen zeigen“, kündigte Rosi Schoppe, die Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz, am 30. Oktober an, der Widerstand gegen die Atomenergie sei eben noch nicht erlahmt. „Jetzt schlägts 13!“ ist das Motto für den Protest der Castor-Gegner in Anlehnung an den Zwölfer-Pack (Transport mit 12 Castorbehältern).
Über 16.000 Polizisten und BGS-Beamte begleiteten den Castor-Transport auf dem Weg ins Zwischenlager Gorleben: 7160 BGS-Leute bundesweit und noch einmal 9.536 Polizisten in Niedersachsen. Rund 25 Millionen Euro kostete die Sicherung des Transports. Pastoren und Pastorinnen als „Vermittler“ und „Beobachter“ schilderten ihre Erfahrungen und berichten von „üblen Entgleisungen“ der eingesetzten PolizeibeamtInnen. Laut Angaben der Polizei wurden 957 Personen in Gewahrsam genommen. Als die Castoren im Zwischenlager Gorleben eingetroffen waren, seien die Demonstranten wieder freigelassen worden. Man habe 67 Strafverfahren eingeleitet. Insgesamt seien 80 Demonstranten und drei Beamte verletzt worden.
Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Castor, Castortransport, Demonstration. (Gorleben Archiv / Birgit Huneke)
Schwarzes X auf gelbem Grund
Text:
Castor-Alarm
November 2002
wir stellen uns quer (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.)
Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
CN - record_kuniweb_948201
ER -