TY - GEN
SP - 1
TI - Baumassnahmen
AB - Schon vor Baubeginn war den Wendländern klar, was eine Atommüll-Deponie für ihre Region bedeuten würde.
Als der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht am 22. Februar 1977 verkündete, in Gorleben würden eine Wiederaufbereitungsanlage und ein Endlager für Atommüll gebaut, formierte sich die Protestbewegung.
Die übertägige Erkundung des Standortes Gorleben begann im April 1979 und dauerte bis 1983.
Am 10. September 1979 beginnen in Gorleben die Tiefbohrungen der Bohrstellen 1002 und 1003.
In vielen Großstädten wurden Atomkraftgegner auf Gorleben aufmerksam. Aus dem Umkreis des Anti-AKW-Ladens, Lutterothstr.33 in Hamburg gab es viele Aktionen und Plakate.
Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Zwischenlager, Endlager, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ, Aktion, Bohrung, Hamburg, Tiefbohrung.
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)
Foto von Anhängern mit platten Reifen.
Text:
Gorleben
Die Baumassnahmen müssen rückgängig gemacht werden.
Samstag 15. Sept.79: Abfahrt Hamburg: 9 Uhr Heiligengeistfeld. Sammelpunkt: 12 Uhr Gedelitz. 14 Uhr Abmarsch zur Bohrstelle. Anschliessend Kundgebung. Kontakt Hamburg: 402782 Lutterothstr.33 (Unbekannt)
Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
CN - record_kuniweb_948070
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