TY - GEN
SP - 1
TI - Hochzeitsring
AB - Hochzeitsring. Vermutlich ein Replikat eines historischen Stückes. Ränder aus gewundenem Draht. Auf dem Ring ein Haus, umgeben von vier runden Säulen. Spitzes Dach (abklappbar, mit einem Scharnier befestigt), an den Längsseiten jeweils eine runde Tür und zwei runde Fenster, eingefasst mit gewundenem Silberdraht, an den kurzen Seiten jeweils ein rundes Fenster, ebenfalls von gewundenem Silberdraht eingefasst. Um den Dachansatz Balustrade aus dreieckigen Spitzen. Säulen, Dachfirst und Basis des Hauses mit Silberkugeln verziert. Auf der Außenseite des Ringes unterhalb des Hauses zwei stilisiert-lilienartige Ornamente, dazwischen die hebräische Inschrift "Mazaltov", wörtlich "Gutes Zeichen", hier "Glückwunsch".
Das Haus stellt den Tempel in Jerusalem dar. Die Größe des Ringes deutet darauf hin, dass er nur während der Hochzeitszeremonie in der Synagoge benutzt wurde. Der Bräutigam spricht unter dem Traubaldachin (hebr. chuppah) den Spruch "Harei at mekudeshet li b'tabaat zu k'dat Moshe v'Yisrael", "Siehe, du bist mir geheiligt mit diesem Ring und im Glauben Moses' und Israels".
(Städtisches Museum Göttingen)
CN - record_kuniweb_942939
ER -