TY - GEN
SP - 9
TI - Fibel, Silber, vergoldet
AB - Gleicharmige Fibel aus dem Dösemoor bei Oederquart. Mit Kerbschnitt sind Ranken und Tiere in das vergoldete Silberblech eingetieft. Auf das Meisterstück sächsischer Schmiedekunst stieß ein Torfstecher Ihr einstiger Besitzer hatte sie in ein Wolltuch gewickelt und im Morast deponiert. Ein identisches Stück wurde in Little Wilbraham in England gefunden. Es kommt aus der gleichen Gussform. Ob die Fibel von den ausgewanderten Sachsen erst in Britannien gegossen wurde, oder als fertiges Produkt dorthin gelangte, bleibt offen.
(Museen Stade | GHV)
Beschrieben in:
A. Cassau, „Eine gleicharmige Fibel aus Dösemoor, Kr. Kehdingen“, Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Bd. 5. Theiss, Darmstadt, S. 26-29, 1931.
Beschrieben in:
A. Cassau, „Eine gleicharmige Fibel aus Dösemoor, Kr. Kehdingen“, Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 05. Wallstein-Verl, Göttingen, S. 026-029, 1931.
Literatur in Zusammenhang:
I. Deck, „Anglo-Saxon remains, found at Little Wilbraham, Cambridgeshire“, Bd. 8. S. 172-178, 1851.
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