TY - GEN
SP - 2
TI - Fahrradhelm (Halbschale)
AB - Diese lederne Halbschale schützte den Kopf des Radrennfahrers Emil Reinecke. Der abgebildete Helm ist mit einem weichen Leder-Innenfutter ausgestattet. Über Lederklappen für die Ohren wird er mit einem regulierbaren Band unter dem Kinn befestigt.
Als Amateur und Profi fuhr der 1933 in Einbeck geborene Sportler Straßen-, Querfeldein- und Bahnrennen. Die Internetseite „Memoire du Cyclisme“ verzeichnet für die Jahre von 1953 bis 1961 für Emil Reinecke mehr als 70 nationale und internationale Platzierungen, darunter fast 30 erste bis dritte Plätze. Nach ersten Erfolgen in Westdeutschland studierte er in Leipzig und fuhr sowohl für die DDR als auch für Westdeutschland erfolgreich Rennen:
– Reinecke wurde 1954 der erste Deutsche Meister im Querfeldein-Rennen,
– nahm 1955 an der Internationalen Friedensfahrt teil, dem bedeutendsten Rennen im Ostblock. Das DDR-Team stellt in diesem Jahr den Gesamtsieger und belegt den zweiten Platz in der Länderwertung.
– 1956 fuhr er bei der UCI-Straßen-Weltmeisterschaft in Ballerup (bei Kopenhagen) als bester Deutscher im Rennen.
(Stadtmuseum Einbeck)
Verwendungszweck:
Formstabile Kopfbedeckung zum Schutz vor Schlägen und Stößen.
CN - record_kuniweb_68425
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