TY - GEN SP - 6 TI - Bandkeramische Bestattung (Feuersteinklingen, Dechsel, Kumpf, Blockbergung) AB - Schon die Neandertaler bestatteten ihre Toten. In Niedersachsen allerdings sind Gräber erst aus der Jungsteinzeit überliefert. Jede jungsteinzeitliche Kultur entwickelte eigene Grabsitten. Die Bauern der Bandkeramik begruben ihre Toten in Siedlungsnähe einzeln auf Friedhöfen. Der 51-jährige Mann wurde in einer Grube beigesetzt, traditionsgemäß in Seitenlage mit angezogenen Beinen. Kulturtypisch gab man ihm sein Beil, neun Feuersteinmesser sowie ein Tongefäß vermutlich mit Nahrung auf die letzte Reise mit. Die Menschen der späteren Trichterbecherkultur hingegen bestatteten ihre Toten in Grabkammern aus riesigen Findlingssteinen, die bisweilen auch noch spätere Kulturen nutzten. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) CN - record_kuniweb_676000 ER -