TY - GEN SP - 1 TI - Flusslandschaft mit Ziegenhirt AB - Ab den späten 30er Jahren des 17. Jahrhunderts zählte Claude Lorrain zu den führenden Landschaftsmalern in Rom. Seine Licht- und Raumauffassung wurde beispielgebend für die Darstellung idealer Landschaften. Anders als bei Nikolas Poussin, der zur gleichen Zeit in Rom lebte, waren seine Bilder nicht an der Darstellung antiker Mythologie orientiert. Lorrains Frühwerk, zu dem auch das Bild der Landesgalerie zählt, ist von Hirten-, Fischer- und Wanderszenen bestimmt. Anders als bei Poussin sind die Figuren nicht bewegt, sondern in sich ruhend dargestellt. Menschen und Tiere werden eingebunden in eine idyllisch-arkadische Landschaft wiedergegeben. Die Landschaft wird in ein helles und zugleich weiches Licht mit feinen Farbabstufungen getaucht, das zusätzlich das auf dem Gemälde dargestellte Idyll unterstreicht. Stiftung Kommerzienrat Georg Spiegelberg (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) CN - record_kuniweb_675897 ER -