TY - GEN SP - 1 TI - Aeneas und Dido flüchten vor dem Unwetter in eine Grotte AB - Dargestellt ist eine Begebenheit aus der Geschichte von Dido und Aeneas, die Vergil in der Aeneis (Buch IV, 160 - 172) geschildert hat. Auf der Jagd von einem stürmischen Gewitter überrascht, flüchten Dido und Aeneas in eine Grotte. Offenbar zögert die Königin von Karthago noch, dort Schutz zu suchen, doch hat Amor bereits mit seinem Pfeil auf ihr Herz gezielt. Die von Juno, Göttin der Ehe, vom Himmel gesandten Blitze sollen das aus der Liebesbeziehung zwischen Dido und Aeneas erwachsene Unheil ankündigen. Jacob Philipp Hackert scheint hier eine häufig dargestellte und wohl von zahlreichen nordischen Malern aufgesuchte Höhle bei Subiaco wiedergegeben zu haben. Der pflanzenbewachsene Doppelbogen kann als Charakteristikum für diese Höhle gelten. Die Komposition mit dem Blick aus dem Inneren einer Höhle, deren Eingang gleichzeitig Bildumrahmung ist, in eine ferne Landschaft, geht auf niederländische Vorbilder zurück, für deren Erfindung Josse de Momper II. genannt wird. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) CN - record_kuniweb_675883 ER -