TY - GEN SP - 1 TI - Sogenannte Goldene Tafel AB - Zum kostbarsten Besitz des Landesmuseum Hannover zählt ein Hauptwerk der Internationalen Gotik um 1400, die sogenannte »Goldene Tafel« die einst als Hochaltarretabel der Bendiktinerklosterkirche St. Michaelis zu Lüneburg diente, die mit den kaiserlichen Privilegien der Grablege der sächsischen Herrscherfamilie der Billunger und später der Welfen ausgestattet war. Dem Rang des Ortes entsprechen Größe und Anspruch des im 18. Jahrhundert aufgelösten Ensembles. In bemerkenswerter Ausführlichkeit sind die Altarszenen geschildert. Szenen wie die Aufweckung der drei schlafenden Jünger am Ölberg und die Darstellung Christi während der Rast am Berg Golgatha finden sich in zeitgleichen Altären eher selten. In der Wahl der Szenen ist eine deutliche Betonung des Marienlebens erkennbar. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) CN - record_kuniweb_675880 ER -