TY - GEN SP - 1 TI - Selbstbildnis mit Hand am Kinn AB - Das Motiv des weiblichen Kopfes mit Hand am Kinn erscheint wiederholt im Spätwerk Paula Modersohn-Beckers, das seit 1903 motivisch von der menschlichen Figur und der Stilllebenmalerei bestimmt wird. Von der Kunst Paul Gauguins beeindruckt, erreichte Modersohn-Becker in den späten Arbeiten eine Radikalität ihrer Malerei, in der sie Formen einerseits vereinfachte und sich weit vom Naturvorbild entfernte. Andererseits experimentierte sie mit der zu dieser Zeit in Frankreich aufkommenden Formsprache des Kubismus. Modersohn-Becker kam 1897 nach Worpswede. Hier hatten sich aus Protest gegen die Akademien Künstler zu einer Kolonie zusammengeschlossen. Paula Becker trat der Gruppe bei und heiratete 1901 Otto Modersohn. Neben einer reichen Anzahl von Werken Otto Modersohns, besitzt die Landesgalerie eine der ältesten und bedeutendsten Paula Modersohn-Becker-Sammlungen. Leihgabe aus Privatbesitz (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) CN - record_kuniweb_675876 ER -