TY - GEN
SP - 1
TI - Grundriss für ein Schloss
AB - Die von geraden Wangen eingefasste Freitreppe führt wie die seitlichen, konkav geführten Rampen in eine offene Säulenhalle. Von hier aus gelangt man über das in drei Schiffe unterteilte Vestibül in den längsrechteckigen Mittelsaal, der im Erdgeschoss ein kleines Theater mit glockenförmig angeordneten Rängen, einem kleinen Parkett und Kulissenbühne enthält. Darauf folgt ein querrechteckiger Gartensaal, der seitlich um je einen quadratischen Raum mit Apsis erweitert wird. Der Gartenfassade vorgelagert ist eine sieben- oder neunachsige Säulenhalle - beide Fassungen sind dargestellt -, aus der eine an drei Seiten um die Portikus herumgelegte Freitreppe in den Garten führt. (Dorn, Bd. 3, S. 240, Kat. Nr. 864; Städtisches Museum Braunschweig)
Aufschrift:
"P K 1830" (Signatur unten rechts)
Beschrieben in:
R. Dorn, „Bauten und Projekte Peter Joseph Krahes im Königreich Westfalen und im Herzogtum Braunschweig 1808 - 1837 : Untersuchungen des zeichnerischen Nachlasses und beschreibender Katalog. Peter Joseph Krahe, Leben und Werk ; 3“. Dt. Kunstverl., München, 1997. (S. 240, Kat. Nr. 864)
CN - record_kuniweb_414833
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