TY - GEN SP - 1 TI - Entwurf einer Kaserne - Ansicht der Straßenseite AB - Die Fassaden der seitlichen Häuser stehen im Kontrast zu dem etwas zurückliegenden Zwischentrakt: über glattem Sockelstreifen gequaderte Wandflächen mit eingeschnittenen Öffnungen, in 2/3 der Höhe ein glattes Profil als Sohlbank der Obergeschoßfenster, über den Fenstern des EGs eingetiefte Lünetten, in welche die gestuften Keilsteine der Fensterstürze eingreifen. Vorspringende Traufe, flachgeneigte Walmdächer und breite Schornsteinköpfe. In der Mitte und den beiden äußeren Achsen des Zwischentraktes drei hohe, mit Quaderketten gerahmte Bogenöffnungen als Durchfahrten, die Wandflächen zwischen ihnen durch horizontale Fugen und je drei Okuli in Kämpferhöhe gegliedert, eingeschnittene Fenster (17 Achsen) des OG, durchlaufende Profile und Dach wie bei den Eckhäusern. (Dorn, Bd. 2, S. 153, Kat. 329; Städtisches Museum Braunschweig)

Aufschrift:
Krahe 44 (Roter Stempel und Tuschenummerierung oben rechts)

Aufschrift:
"Erbaut in Coblenz durch P K" "erbaut durch P. Kr. in Koblenz" (Beschriftung (Bleistift, Fr. M. Krahe) (Bleistift, C. Claußen?))

Beschrieben in:
R. Dorn, „Bauten und Projekte Peter Joseph Krahes in Düsseldorf, Koblenz, Hannover und Braunschweig 1787 - 1806 : Untersuchungen des zeichnerischen Nachlasses und beschreibender Katalog. Peter Joseph Krahe / Leben und Werk ; Bd. 2“. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1971. (S. 153, Kat. 329) CN - record_kuniweb_414319 ER -