TY - GEN SP - 1 TI - Außenseite der Porta San Zeno in Verona und Ansicht eines Torgebäudes AB - Oben wird die Fassade von San Zeno skizziert. Krahe nimmt aber Veränderungen vor: die Sockelzone ist mit horizontaler Fugenteilung in Kontrast zu dem glatt verputzten Obergeschoß gesetzt. Der mittlere Abstand zwischen den gliedernden Pilastern ist auf Kosten der äußeren Achsen verbreitert und das abschließende Konsolengesims gröber ausgebildet. Die Dekoration wurde nur wenig verändert: Wappen und Mäanderfries fehlen, der Markuslöwe über dem Tor durch ein Figurenrelief ersetzt. Unten wurde wahrscheinlich die Umformung der Porta Pallio in Verona angefertigt: Sieben hohen Bogenöffnungen in einer rustizierten Wand ist eine Reihe toskanischer Säulen mit umlaufendem Gebälk vorgeblendet. Die Gebäudeecken werden durch Verdoppelung verstärkt. Eine ungegliederte Attikazone und ein flachgeneigtes Walmdach schließen das Tor ab. Hinter der Nummerierung von F. M. Krahe Rotstiftnummerierung von Peter Joseph Krahe - Dorn gibt (7) an. Ehemalige Beschriftungen (Tusche und Bleistift) unten Mitte wegradiert. (Dorn, Bd. I, S. 198, Kat. 236; Städtisches Museum Braunschweig)

Aufschrift:
(unten rechts)

Aufschrift:
"Nro. 1. - Nr. 2 in Verona…Stadtthores" (Beschriftung (eventuell später hinzugefügt durch Fr. M. Krahe?, Bleistift))

Beschrieben in:
R. Dorn, „Die Studienjahre Peter Joseph Krahes in Düsseldorf und Rom 1778 - 1786 : Untersuchungen des zeichnerischen Nachlasses und beschreibender Katalog. Peter Joseph Krahe / Leben und Werk ; Bd. 1“. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1969. (S. 198, Kat. 236) CN - record_kuniweb_414264 ER -