TY - GEN SP - 2 TI - Tiger AB - Bei dem Aquarell handelt es sich um eine Kopie nach Johann Heinrich Wilhelm Tischbein d. J. (Hinweis von Prof. Dr. Hermann Mildenberger, Weimar, E-Mail vom 17.12.2018). Tischbein hat nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1799) viele junge Künstler an seinen eignen Zeichnungen geschult, so etwa die Brüder Riepenhausen in Göttingen, später sogar Overbeck in Norddeutschland. In diesem Kontext sind die Zeichnungen nach J. H. W. Tischbein d. J. aus der Sammlung Carl Schiller zu sehen.Das Aquarell zeigt einen Tiger, der in seiner Gestalt beinahe das gesamte Blatt einnimmt. Er schreitet, vermutlich auf der Suche nach Beute, von rechts nach links. Die Landschaft im Hintergrund ist nicht näher differenziert. (Lars Berg; Städtisches Museum Braunschweig)

Aufschrift:
Rückseite oben Mitte: "Fh / Joh. Heinr. Wilhelm Tischbein No I" (Bleistift)

Aufschrift:
rechts unten mit Bleistift: „W. Tischbein“ (teilweise entfernt)

Beschrieben in:
„"Die Freundschaft ist das Element, in dem ich lebe, die Kunst meine Führerin" : Carl Schiller (1807 - 1874): Forscher, Sammler, Museumsgründer ; [Städtisches Museum Braunschweig 12.2. - 6.9.2007]. Arbeitsberichte, Veröffentlichungen aus dem Städtischen Museum Braunschweig ; 72“. Städt. Museum, Braunschweig, 2007. (S. 75, Kat. Nr. 112) CN - record_kuniweb_412636 ER -