TY - GEN SP - 1 TI - Mittelteil des Glasfensters aus St. Katharinen: Kreuzigung AB - Als größtes der drei Fenster dominiert die Kreuzigung in der Mitte. Die Kreuzigungsszene ist in eine Renaissancearchitektur eingebunden, wodurch man die Szene wie durch eine Toröffnung oder ein Fenster wahrnimmt. Jesus, trägt die Dornenkrone und einen Kreuznimbus. Rechts und links befinden sich Maria und Johannes, die zu dem Gekreuzigten beten. Die Haltung ist bei beiden gleich, doch während Johannes zu dem Gekreuzigten aufblickt, schaut Maria scheinbar gedankenverloren aus dem Bild heraus.
Die Szene ist auf dem Berg Golgatha verortet, an dem Fuß des Kreuzes liegen die Gebeine Adams. Im Hintergrund sind in der Landschaft Häuser im Stile der Renaissance abgebildet, die noch einmal auf das Entstehungszeit verweisen. Über dem Kreuz teilen sich die Wolken im Himmel und Gottvater erscheint segnend mit dem Reichsapfel in der Hand über seinem Sohn, der durch den Tituli am Kreuz als ‚INRI‘, Jesus von Nazareth und König der Juden bezeichnet wird. (Städtisches Museum Braunschweig)

Inschrift:
"1553"

Inschrift:
"INRI"

Verwendungszweck:
Kirchenfenster

Gebrauchsort:
Braunschweig (Niedersachsen) (St. Katharinen)

Veröffentlicht in:
Bert Bilzer u. Rolf Hagen: 1861 - 1961 Städtisches Museum Braunschweig. Ein Überblick über die Sammlungen. Braunschweig 1961, S. 68, Nr. 1, Abb. S. 69. Elena Kozina: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Niedersachsen ohne Lüneburg und die Heideklöster. Berlin 2017, S. 66, 110-122, 467 u. 484f., Abb. 42-44. CN - record_kuniweb_399718 ER -