TY - GEN SP - 1 TI - Ziborium AB - Ziborium aus vergoldetem Kupfer: Auf einem Sechspass-Fuß und Schaft mit plattem Nodus, der mit 6 Rauten besetzt ist, ruht die sechseckige Pyxis, darauf, im Scharnier beweglich, ein hoher sechseckiger geschindelter Turmhelm als Deckel. Die sechs Felder der Pyxisseiten sind mit ziselierten flachen Reliefs auf gerauhtem Grunde verziert, und zwar drei Felder mit symmetrisch angeordnetem spätgotischen Blattwerk. Die anderen Felder zeigen Brustbilder der Heiligen Hedwig mit Kirchenmodell, Rosenkranz und ein Paar Schuhen in den Händen, eines bärtigen Mannes mit gewelltem Spruchband (Prophet?), ein Kniebild eines jüngeren Mannes mit flatterndem Gewandzipfel, den Kopf schmerzlich zur Seite geneigt und in die Hand gestützt, in der Linken ein Buch (Johannes Ev.?). (Städtisches Museum Braunschweig)

Veröffentlicht in:
Kat. Goldschmiedewerke 1906, S. 10, Nr. 57; Kat. BS 1031-1981, S. 325, Abb. 15-19; Kat. Stadt im Wandel, 1985, Bd. 2, S. 1258-1259, Nr. 1093; Kunstschätze der Messestadt 1995/96, Abb. S. 6; Spies Bd. 2, S. 24-25, Abb. 66-72.

Beschrieben in:
M. J. Hartgen, T. Henke, H. Pöppelmann, und D. Rammler, „St. Ulrici-Brüdern Von der Klosterkirche der Franziskaner zur lutherischen Pfarrkirche“, Kleine Reihe des Braunschweigischen Landesmuseums, Bd. Bd. 10. Sandstein Verlag, Dresden, 2017. (S. 61, Nr. 3.) CN - record_kuniweb_399566 ER -