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TI - Das Roggendorffsche Wappen
AB - lithographische Reproduktion des großformatigen Holzschnitts Albrecht Dürers "Das Wappen der Rogendorf" (größter Wappenholzschnitt des Künstlers) von Ralf von Retberg für Sammler, Kunstliebhaber und Forschende nach dem einzigen erhaltenen Originaldruck im Germanischen Museum Nürnberg. Dürer verkehrte auf seiner niederländischen Reise 1520 mit den Brüdern Wilhelm, Wolfgang und Georg Rogendorf, die einer steirischen Adelsfamilie entstammten und 1521 auf dem Wormser Reichstag zu Reichsfreiherren erhoben wurden, Entwurf des Wappens möglicherweise zu diesem Anlass. Holzschnitt vom Sammler Cornill d'Orville bekanntgemacht, Reproduktion von Retbergs übernimmt Beschädigungen und Gebrauchsspuren in den unteren Ecken (Vgl. Schoch/ Mende 2002, S. 460-462) (T. Mahler 02/2024)
Aufschrift:
"Das Rogendorffische Wappen/ Holzschnit von Dürer, worüber er in seinem Tage=/ buch der Reise in die Niderlande 1520 (da er zu Ant=/ werpen war) sagt: 'Item die zween Herren von Rogen=/ =dorff haben mich geladen. Ich hab Einmahl mit/ Ihnen gessen und ich hab ihr Wappen gross auf ein/ Holz gerissen, das mans schneiden mag' (Reliquien von / A. Dürer, Nürnbg. Campe 1828, Seite 93) und nochmals (S.95): 'Item/ hab dem von Rogendorff sein Wappen auf Holz gerissen, dofür/ hat er mir geschenkt vii. Eln Sammet.'/ Kopie/ des Originales im Germanischen Museum zu Nürnberg/ mit dem Wasserzeichen des Reichsadlers./ RVR [ligiertes Monogramm Ralf von Retbergs]." (verso; gedruckte handschriftliche Beschreibung von Retbergs)
Beschrieben in:
Y. Doosry, A. Dürer, R. Schoch, M. Mende, und A. Scherbaum, „Holzschnitte und Holzschnittfolgen“, Albrecht Dürer, das druckgraphische Werk, Bd. Bd. 2. Prestel, München [u.a.], 2002. (Nr. 253, S. 460-462)
CN - record_kuniweb_2504654
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