TY - GEN
SP - 1
TI - Die Sturzwelle
AB - Die gewaltige Kraft des Meeres führt Eliasberg uns in der Radierung „Die Sturzwelle“ (Jensen 83) vor. In einem undurchdringlichen Liniengeflecht baut der Künstler eine sich steigernde, monumentale und kaskadenartig erscheinende Welle auf, die sich im nächsten Moment zu entladen droht. Die Bedrohung durch Naturgewalten hat Eliasberg mit dieser Radierung versiert eingefangen. Motivisch lässt sich hier an den bedeutenden japanischen Künstler Katsushika Hokusai (1760-1849) denken, der zwischen 1830 und 1832 den Farbholzschnitt „Die große Welle vor Kanagawa“ entwarf, der zu den bekanntesten Arbeiten seiner Art zählt und zahlreiche westliche Künstler in ihren Bann zog und zu weiteren Positionen inspirierte. (Städtisches Museum Braunschweig, Text: Lars Berg)
Aufschrift:
Bezeichnet, mit Bleistift, oben und unten , links und rechts: "83"; unterhalb des Plattenrandes, links: "H.C. 14/15"; signiert, mit Bleistift, unterhalb des Plattenrandes, rechts: "Eliasberg". Verso, bezeichnet mit Bleistift, oben links: "83".
Wasserzeichen:
unten, rechts: "B F K RIVES"
Veröffentlicht in:
J. C. Jensen, J. C. Jensen, und P. Eliasberg, „Paul Eliasberg Das Gesamtwerk der Druckgraphik; vollständiger Katalog aller druckgraphischen Arbeiten 1957 bis 1983“. Christians, Hamburg, 1983. (Nr. 83.)
Veröffentlicht in:
L. Berg, P. Joch, und P. Eliasberg, „Paul Eliasberg - verzauberte Räume“. Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2025. (S. 98, Kat. Nr. 60 (Abb.); S. 137, Kat. Nr. 60.)
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