TY - GEN SP - 1 TI - Mühlenanlage für Herrn G. Bachmann in Ebergötzen, 1886 AB - Zeichnung - koloriert
Herstellungsort - Königshütte, (Bad) Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
G. Bachmann, Ebergötzen

Anmerkung:
Die Mühle ist heute als Wilhelm-Busch-Mühle eine museal eingerichtete Wassermühle mit oberschlächtigem Wasserrad. Neben der Mittelmühle und der Obermühle ist dieses denkmalgeschützte Bauwerk als Niedermühle bzw. Herrenmühle die dritte Mühle in Ebergötzen. Das zweigeschossige Fachwerkgebäude mit Satteldach wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet und Ende des 20. Jahrhunderts wiederhergestellt. Der Zeichner Wilhelm Busch verbrachte in der Mühle große Teile seiner Jugend, nachdem er im Alter von neun Jahren nach Ebergötzen gezogen war und in Erich Bachmann (1832−1907), dem Sohn des Müllers, einen Freund gefunden hatte. Die Mühle wurde 1977 als Gedenkstätte für Wilhelm Busch eingerichtet und einschließlich der Mahltechnik instand gesetzt. Der weltbekannte Humorist Wilhelm Busch war ein bedeutender Maler, Zeichner und Dichter. Er gilt, vor allem im deutschsprachigen Raum, als Wegbereiter der Comics.
Dem Pastor aus Ebergötzen, Georg Kleine, wurde Wilhelm Busch im Alter von 9 Jahren zur weiteren Erziehung übergeben. Mit dem gleichaltrigen Sohn des Müllers Erich Bachmann eroberte Wilhelm Busch das Dorf. Aus der Kinderfreundschaft wurde eine lebenslange Verbindung. „In der Mühle, die mich seit Kinderzeiten immer freundlich aufgenommen…“ haben die beiden diese besondere Freundschaft immer wieder erneuert
Das die ehemalige Bachmann'sche Mühle ist heute als Wilhelm-Busch-Mühle museal zugänglich ist, ist einem engagierten Förderkreis zu verdanken, der 1972 ins Leben gerufen wurde, weil die Mühle abgerissen werden sollte.
z.T. aus: Ebergötzen – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Ebergötzen
z.T. nach
Wilhelm-Busch-Mühle
www.wilhelm-busch-muehle.de/




(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

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