TY - GEN
SP - 1
TI - Tafelklavier
AB - Tafelklavier mit Kniehebel, vorn gerundeten Ecken und 4 runden Beinen auf Messing-Rollen; Korpus vorn und an den Seiten gestuft mit Perlband, Deckel leicht überkragend, Beine gegliedert und kanneliert, hintere Beine an Schraubplatten, hinteres Deckelteil hochklappbar, Manualmulde mit 5 Blattwerk-Intarsien 2 Lyren und Muschelornament, Schloss, Parallelogramm-Notenständer, innen: "I. L. Sanne 1100"; weiße geschwungen geformte mit grüner Ziermalerei und Schrift versehene Schutzplatte: Muschel-Lyra, Kartusche, darin "I. L. Sanne Hamburg Anno 1837" (Kranichhaus. Museum des Landes Hadeln)
Aufschrift:
"Patent Joh[ann] Lud[wig] Sanne Fortepiano Fabrikant Hamburg" (in der Mitte eingelassenes Firmenschild)
Gebrauchsort:
Barnkrug (Drochtersen, Stade, Niedersachsen) (1940 aus dem Haus von der Reith in Barnkrug nach Ihlienworth gelangt)
Beschrieben in:
Sieghart Mohrmann, Ein Tafelklavier der Biedermeierzeit im Otterndorfer Kranichhaus, in: Jb der MvM 53 (1973), 227ff.
Beschrieben in:
Richard Tiensch, Museum im Kranichhaus Ein Rundgang, S.19
Literatur in Zusammenhang:
J. H. van der Meer, „Musikinstrumente : von der Antike bis zur Gegenwart. Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg zur deutschen Kunst- und Kulturgeschichte ; N.F., 2“. Prestel, München, 1983. (S.248ff)
CN - record_kuniweb_171212
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