TY - GEN SP - 2 TI - Liegendes Vorgelege für die Mordmühle in Katlenburg, 1925 AB - Zeichnung – schwarz-weiß
Herstellungsort – Königshütte, Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
Mühlenbesitzer Th. Nießmann, Mordmühle bei Katlenburg-(Lindau)

Information:
Zur Inventarnummer sind drei unterschiedliche Zeichnungen vorhanden.

Anmerkung:
Zwischen Lindau und Gillersheim befindet sich die sagenumwobene Mordmühle. Einer alten Sage zufolge soll es hier einst zu einem Blutbad an Räubern gekommen sein, die von einer Müllersmagd, die die Mühle während der Abwesenheit der Müllersleute bewachen sollte, niedergestreckt wurden. Daher stammt ihr außergewöhnlicher Name.
Die Mühle, die sich etwa 500 Meter vom Lindauer Ortsrand entfernt befindet, besitzt ein charakteristisches Mühlengehöft, das aus einem Wohnhaus und den Wirtschaftsgebäuden besteht. Die über 80 Jahre alte Mühlenbetriebsanlage ist noch heute voll funktionsfähig und bekommt ihr Wasser von einem kleinen Mühlgraben. In ihrer Form ist sie einzigartig in Niedersachsen.
Die Mordmühle ist in verschiedenen Zeitepochen entstanden, was durch die verschiedenen Bauelemente ersichtlich wird. Oft musste die Mühle neu aufgebaut werden, wie z. B. nachdem im Dreißigjährigen Krieg Tilly’sche Truppen die Mühle zerstört hatten.
Lange Zeit war die Zukunft der Mordmühle ungewiss. Da sie zu zerfallen drohte, wurde der Verein „Freunde der Mordmühle e. V.“ gegründet, der sich maßgeblich für den Fortbestand der Mühle einsetzte. So gelang es dem Verein einen neuen Besitzer für die Mühle ausfindig zu machen und den historischen Mühlengraben, dem die Zuschüttung drohte, wieder in Stand zu setzen.
Heute (2014) steht die Mordmühle unter Denkmalschutz.
aus:
Lindau (Eichsfeld) – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Lindau_(Eichsfeld)





(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 50 CN - record_kuniweb_166394 ER -