TY - GEN SP - 1 TI - Plan - Umbau der Gipsfabrik für Fa. Brandt & Co in Stadtoldendorf, 1911 AB - Zeichnung - schwarz-weiß
Herstellungsort - Königshütte, Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
Brandt & Co, Stadtoldendorf

Anmerkung zum Ort:
Stadtoldendorf gilt seit je her wegen seiner ergiebigen und hochwertigen Rohstoffe als eines der Zentren der deutschen Gipsindustrie. Früher beschränkte sich die Verarbeitung des heimischen Rohstoffes Gips aufgrund der ungünstigen Verkehrsanbindung fast nur auf die nähere Umgebung. Durch den Baubeginn der Eisenbahnstrecke zwischen Kreiensen und Holzminden im Jahr 1862 ging es für Stadtoldendorf aufwärts. So konnte neben dem damaligen Gipswerk Epharim Rothschild, aus dem das noch heute bestehende Gipswerk Dr. K. Würth hervorging, auch weitere Gipsunternehmen ihren Rohstoff in die Welt verkaufen.
Der Gips gehört zur Zechstein-Formation und entstand vor ca. 200 Millionen Jahren durch die Ablagerung der Urmeere. Durch den Druck der überlagernden Erdschichten und steigenden Temperaturen verlor der Gips sein Kristallwasser. Hierdurch entstand Anhydrit. Wegen den tektonischen Bewegungen und Verwerfungen trat der Anhydrit wieder an die Oberfläche und wurde in Verbindung mit Grund- bzw. Regenwasser wieder zu Gipsgestein.
siehe:
Gips aus Stadtoldendorf - Historisches Weserbergland
www.historisches-weserbergland.de/.../stadtoldendorf/gips-aus-stadtoldendorf.html





(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 50 CN - record_kuniweb_163934 ER -