TY - GEN SP - 1 TI - Glockenmühle mit einem Mahlkranzdurchmesser von 400 mm, 1906 AB - Zeichnung - koloriert
Herstellungsort - Magdeburg-Buckau

Auftraggeber und Standort:
Grusonwerk der Friedrich Krupp AG, Magdeburg-Buckau

Anmerkung zum Auftraggeber:
Hermann Gruson gründete am 1. Juni 1855 in Buckau bei Magdeburg, an der Mündung der Sülze in die Elbe, eine „Schiffswerft und Maschinenfabrik an der Elbe“, sowie eine Eisengießerei. Der Betrieb wurde bald in „Maschinen-Fabrik und Schiffsbauwerkstatt H. Gruson Buckau-Magdeburg“ umbenannt.
Der von den Grusonwerken entwickelte Hartguss hatte große Bedeutung für die Entwicklung von Maschinenbau und Eisenbahn in Deutschland. 1858 nahm das Grusonwerk die Fertigung von Herz- und Kreuzungsstücken von Eisenbahngleisen aus Hartguss auf. Damit erhielt das Unternehmen bedeutende Aufträge und wurde weltweit bekannt.
1882 übernahm das Grusonwerk eine Heißbleipresse für Kabelummantelung.
1886 erfolgte die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft, diese wurde unter dem Namen Grusonwerk AG Buckau ins Handelsregister eingetragen. 1887 begann man in einer neuen Gießerei mit der Herstellung von Gusstahl.
Nachdem mit der Essener Friedrich Krupp AG 1892 ein Betriebsüberlassungsvertrag geschlossen wurde, erfolgte 1893 der Verkauf an die Krupp AG. Das Unternehmen nannte sich fortan Friedrich Krupp AG Grusonwerk.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gruson)

Anmerkung zum Objekt:
Eine Glockenmühle ist eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Rinden (Lohe), Wurzeln, Farbhölzern u. dgl., besteht der Hauptsache nach (s. Abbildung) aus einem glockenförmigen hohlen Hartgußkörper, mit schraubenförmig verlaufenden Riffeln und einem inwendig ebenso geriffelten Hartgußmantel, mit Aufschütterumpf. Durch Drehung des Mahlkörpers erfolgt die allmähliche Zerkleinerung des eingeworfenen Materials.
siehe:
Glockenmühle - Zeno.org
www.zeno.org/Meyers-1905/A/Glockenmühle



(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 2.5 CN - record_kuniweb_162883 ER -