TY - GEN
SP - 1
TI - Stehlager zur Papiermaschine für die Papierfabrik in Rhumspringe, 1912
AB - Zeichnung - schwarz-weiß
Herstellungsort – Königshütte, Bad Lauterberg
Auftraggeber und Standort:
C.F. Hertwig, Papierfabrik Rhumspringe
Anmerkung 1 - zum Objekt:
Stehlager sind einbaufertige Gehäuselagereinheiten, die in der Regel aufrecht stehend auf einer Anschraubfläche montiert werden. Diese Bauform beinhaltet ein Wälzlager, welches bereits in ein Gehäuse integriert ist – es handelt sich also um eine Baugruppe.
Typische Anwendungsgebiete von Stehlagern sind landwirtschaftliche Maschinen, Baumaschinen und Bandanlagen; ferner werden Stehlager recht häufig im Sondermaschinenbau, bei Papier- und Druckmaschinen, in der Zementindustrie sowie in der Metallverhüttung eingesetzt.
Die Gehäuse sind entweder einteilig (zur Aufnahme geringer Lasten) mit einem speziellen Kugellager montiert oder zweigeteilt (zur Aufnahme höherer Lasten) mit handelsüblichen Pendelkugellagern oder Pendelrollenlagern ausgeführt.
siehe:
Stehlager & Stehlagergehäuse | Wiki & Beschreibung
www.nbr.eu › ... › Produkte › Gehäuselager › Stehlager
Anmerkung 2 - zum Auftraggeber:
Bereits im Jahre 1828 wurde an der Stelle der heutigen Papierfabrik nahe der Rhumequelle eine Wollwarenfabrik durch den Duderstädter Fabrikanten Ludwig August Hertwig gegründet. Diese Fabrik nutzte die Wasserkraft der Rhume für ihre Spinnerei und Walkerei und stellte Kamelotstoffe und besonders schwere Flanelle auf Handwebstühlen her.
Die Wollwarenfabrik bestand bis 1871. Der Duderstädter Bankier C.F. Hertwig als Kreditgeber der Wollwarenfabrik übernahm ab da den gesamten Besitz und errichtete auf dem ausgedehnten Gelände unter Verwendung der existierenden Gebäude eine Lederpapier- und Lederpappenfabrik.
Am 9. August 1872 wurde die Rhumspringer Papierfabrik genannte Firma in das Handelsregister eingetragen. Neben der Wasserkraft der Rhume wurde eine Dampfkraftanlage mit 500 PS neu errichtet. 1873 wurden mit vierzig Arbeitern bereits etwa 400 Tonnen Lederpapier und -pappe erzeugt.
1928 hatte die Papierfabrik ca. 200 Beschäftigte und ein Produktionsvolumen von etwa 4500 Tonnen Papier und Pappe. Die Verwaltung befand sich zu der Zeit noch in Duderstadt. … Bis zum Jahr 1995 war die Fabrik in Familienbesitz. … Mitte 2003 wurde aufgrund der Globalisierung und andauernder Konzentrationsprozesse erneut ein Insolvenzverfahren eingeleitet, in der Folge stellte die Harzer Papierfabrik (wie sie nun hieß) ihren Betrieb ein.
gefunden in:
Rhumspringe - Wikiwand
www.wikiwand.com/de/Rhumspringe
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)
Maßstab: 1 zu 1
Literatur in Zusammenhang:
1. Die ehem. Harzer Papierfabrik www.karstwanderweg.de/rhumequelle/5.htm) 2. Category:Papierfabrik Rhumspringe - Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org/.../Category:Papierfabrik_Rhums... 3. Rhumspringe bis 1900 www.rainer--koehler.de/rhumspringe_bis_1900.htm) 4. Rhumspringe bis Mai 1979 www.rainer--koehler.de/rhumspringe_bis_mai_1979.htm
CN - record_kuniweb_162694
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