TY - GEN
SP - 1
TI - Zeichnung zum Umbau der Papiermaschine für die Papierfabrik in Rhumspringe, 1912
AB - Zeichnung - schwarz-weiß
Herstellungsort – Königshütte, Bad Lauterberg
Auftraggeber und Standort:
C. F. Hertwig, Papierfabrik Rhumspringe
Anmerkung zum Auftraggeber:
Bereits im Jahre 1828 wurde an der Stelle der heutigen Papierfabrik nahe der Rhumequelle eine Wollwarenfabrik durch den Duderstädter Fabrikanten Ludwig August Hertwig gegründet. Diese Fabrik nutzte die Wasserkraft der Rhume für ihre Spinnerei und Walkerei und stellte Kamelotstoffe und besonders schwere Flanelle auf Handwebstühlen her.
Die Wollwarenfabrik bestand bis 1871. Der Duderstädter Bankier C.F. Hertwig als Kreditgeber der Wollwarenfabrik übernahm ab da den gesamten Besitz und errichtete auf dem ausgedehnten Gelände unter Verwendung der existierenden Gebäude eine Lederpapier- und Lederpappenfabrik.
Am 9. August 1872 wurde die Rhumspringer Papierfabrik genannte Firma in das Handelsregister eingetragen. Neben der Wasserkraft der Rhume wurde eine Dampfkraftanlage mit 500 PS neu errichtet. 1873 wurden mit vierzig Arbeitern bereits etwa 400 Tonnen Lederpapier und -pappe erzeugt.
1928 hatte die Papierfabrik ca. 200 Beschäftigte und ein Produktionsvolumen von etwa 4500 Tonnen Papier und Pappe. Die Verwaltung befand sich zu der Zeit noch in Duderstadt. … Bis zum Jahr 1995 war die Fabrik in Familienbesitz. … Mitte 2003 wurde aufgrund der Globalisierung und andauernder Konzentrationsprozesse erneut ein Insolvenzverfahren eingeleitet, in der Folge stellte die Harzer Papierfabrik (wie sie nun hieß) ihren Betrieb ein.
gefunden in:
Rhumspringe - Wikiwand
www.wikiwand.com/de/Rhumspringe
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)
Maßstab: 1 zu 20
CN - record_kuniweb_162685
ER -