TY - GEN
SP - 1
TI - Zwei Sicherheitsventile zur Lokomobile für die Norddeutsche Torfmoorgesellschaft in Gifhorn, 1876
AB - Zeichnung - koloriert
Herstellungsort - Königshütte, (Bad) Lauterberg
Auftraggeber und Standort:
Norddeutsche Torfmoorgesellschaft, Gifhorn
(Anm: laut Comm-Nr.)
Anmerkung zum Auftraggeber:
Im Jahre 1885 stellte die Norddeutsche Torfmoorgesellschaft KG einen Antrag auf Erschließung ihrer Torfabbaugebiete im Großen Moor in der Nähe von Triangel durch eine Eisenbahnstrecke. Zu diesem Zweck wurde eine Strecke vom Bahnhof Isenbüttel-Gifhorn, die diesen auf der westlichen Seite verließ, nach Triangel geplant und gebaut. Die Eröffnung des Güterverkehrs konnte nach dreijähriger Bauzeit zum 1. Mai 1889 erfolgen, der Personenverkehr wurde danach zum 1. November desselben Jahres aufgenommen. Diese Strecke wurde zunächst durch die Berlin-Lehrter-Eisenbahngesellschaft betrieben. Gleichzeitig mit der Eröffnung der beiden Stichstrecken von Isenbüttel-Gifhorn aus wurde der Bahnhof erweitert. Neben einer Umgestaltung der Bahnsteige wurde am nordwestlichen Bahnhofskopf, in der Einfahrkurve der Strecke von Triangel, ein kleines Bahnbetriebswerk mit einer Drehscheibe und einem Rundlockschuppen errichtet. Nachdem die restliche Strecke von Triangel nach Wieren zum 1. September 1900 eröffnet war, wechselte auch hier die Betriebsführung auf die Preußischen Staatsbahnen über.
Aus den handschriftlichen Aufzeichnungen der Norddeutschen Torfmoorgesellschaft geht hervor, dass seit ihrer Gründung 1892 zahlreiche Brände im Bereich der damaligen Gutsgemeinde Triangel durch die „Gutsfeuerwehr“ bekämpft oder gelöscht wurden, so unter anderem beim Brand der Torfstreufabrik 1 im Jahre 1885 und der Torfstreufabrik 2 im Jahre 1890.
Triangel wurde 1796 erstmals erwähnt | Matthias Blazek
matthias-blazek.eu/triangel-wurde-1796-erstmals-erwahnt
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)
Maßstab: 1 zu 1
CN - record_kuniweb_161637
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