TY - GEN SP - 1 TI - Überfallschütze zum unterschlächtigen Wasserrad für die Gipsindustrie Niedersachswerfen, 1904 AB - Zeichnung - koloriert
Herstellungsort - Königshütte, (Bad) Lauteraberg

Auftraggeber und Standort:
F. W. Gossel (Nordhausen) - Gips-Industrie Niedersachswerfen

Anmerkung:
Wasserräder. Je nach der Lage des Wassereintrittes unterscheidet man oberschlächtige (oberschlägige), rückenschlächtige, mittelschlächtige Kropfräder (halbmittelschlächtige) und unterschlächtige Wasserräder. Die Eintrittsgeschwindigkeit des Wassers muss größer sein als die Umlaufgeschwindigkeit des Rades; daher lässt man es erst eine kleine Höhe, das Stoßgefälle, durchfallen, ehe es in das Rad eintritt. Der Einlauf des Wassers geschieht mittels einer am Ende der Zuleitung, des Gerinnes, eingebauten Vorrichtung, einer Quervorlage (Schütze), über die das Wasser entweder hinwegfließt: Überfallschütze, oder darunter hindurch: Spannschütze, oder durch besondere Einlaufkanäle hindurch: Kulisseneinlauf. An der Einlaufvorrichtung lässt sich durch Hoch- oder Niederstellen der Schütze die Wasserzufuhr regulieren.
aus:
Wasserrad - Zeno.org
www.zeno.org/Meyers-1905/B/Wasserrad





(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 1 CN - record_kuniweb_161200 ER -