TY - GEN SP - 1 TI - Wasserradrosette für das oberschlächtige Wasserrad von Herrn Robert Hartmann - Kerbsche Mühle - in Dingelstädt, 1892 AB - Zeichnung - schwarz -weiß mit roten Markierungslinien
Herstellungsort - Könighütte, (Bad) Lauterberg

Auftraggeber und Standort
Robert Hartmann, Kerbsche Mühle in Dingelstädt

Anmerkung:
Die Kerbsche Mühle liegt im Westen der Stadt Dingelstädt im schönen Eichsfeld. Gegenüber dem Kloster auf dem Kerbschen Berg und am "Fluß"-Bett der Unstrut liegt diese Getreidemühle aus dem 19. Jahrhundert. Seit ca. 150 Jahren ist die Mühle im Besitz der Familie Hartmann.
Die Mühle befindet sich am Fuße des Kerbschen Berges, auf dem sich das frühere Franziskaner-Kloster befindet. Der Name "Kerbscher Berg" stammt vom Namen "Kirchbergischer Berg", benannt nach dem Dorfflecken 'Kirchberg, dessen Existenz bis 1420 nachzuweisen ist.

In den Türkensteuerregistern von 1545/48 wird der Besitzer der Kerbschen Mühle als Eigentümer des Kerbschen Berges und der Kirche erwähnt, spätestens seit dieser Zeit ist der Nachweis der Getreidemühle an diesem Ort erbracht.*
Wieviele Eigentümer die Kerbsche Mühle im Laufe der Zeit hatte ist heute nur mehr schwerlich nachzuvollziehen; die heutigen Besitzer - die Familie Hartmann - können den Erwerb der Mühle bis in das Jahr 1865 zurückverfolgen.
(*¹)Entnommen dem Buch "Der Kerbsche Berg bei Dingelstädt" des Franziskaner P.Urkadius Kullmann; erschienen 1951 im Verlag F.W.Cordier, Heiligenstadt/Eichsfeld
aus:
www.Kerbsche-muehle.de - Kerbsche Mühle Dingelstädt
urlm.de/www.kerbsche-muehle.de
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

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