TY - GEN
SP - 2
TI - Teller: Ansicht des Kreuzklosters
AB - Teller in Tournaiform mit gewelltem Rand und Standring: In den Hauptachsen tritt die Kante konvex hervor, dazwischen gliedern jeweils vier Rippen die Fahne und den äußeren Bereich des Spiegels. Der Fahnendekor spiegelt ihre plastische Gestaltung: Die Kante ist vergoldet, die konvexen Abschnitte sind durch feine Blumengirlanden betont, während die Rippen durch violette C-Schwünge markiert sind. Vier kleine Blumenbänder "gleiten" von der Fahne in Richtung des Spiegels, dessen Rand durch vier weitere Blütenarrangements geschmückt ist.
Der Spiegelrand ist ebenfalls vergoldet. Darin eine Ansicht des Kreuzklosters von Osten: Im Mittelgrund führt ein von links kommender Weg, auf dem mehrere Personen und ein Reiter unterwegs sind, auf die ummauerte Anlage des Klosters zu. Hinter dem Torgebäude sind zwei Gebäude mit tief herunter geführten Dächern und einem rauchenden Kamin zu erkennen. Links davon stehen ein zweistöckiges Fachwerkhaus und die Kirche mit barockem Dachreiter. (SMBS)
Aufschrift:
"F." (unterglasurblaue Manufakturmarke, auf der Unterseite)
Aufschrift:
"Das Kreütz-Kloster" (in Violett, auf der Unterseite)
Veröffentlicht in:
Andreas Büttner: ... ein wahrer Schüler der Natur. Pascha Weitsch zum 300. Geburtstag. Braunschweig 2023, S. 35.
Literatur in Zusammenhang:
J. F. Weitsch und S. König-Lein, „Nichts als Natur und Genie Pascha Weitsch und die Landschaftsmalerei in der Zeit der Aufklärung; Ausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, 22. Oktober 1998 bis 17. Januar 1999“. Herzog-Anton-Ulrich-Museum, Braunschweig, 1998. (S. 91-93, Nr. 18 (Teller aus dem Besitz des Herzog Anton Ulrich-Museums).)
CN - record_kuniweb_1532105
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