TY - GEN SP - 1 TI - Kamm AB - Dieser Kamm gehört zu den Funden, die 1982 während einer archäologischen Notgrabung beim Bau des Gifhorner Rathauses gemacht wurden.

Es handelt sich um einen länglichen einlagigen Steckkamm. Die Zinken dieses aus einem Röhrenknochen gefertigten Kammes sind abgebrochen oder nur in Ansätzen erhalten. Neben Kämmen, die der Haar- und damit Körperpflege dienten, gab es auch solche, die bei der Verarbeitung von Textilrohstoffen verwendet wurden, so etwa beim Kämmen von Flachs oder Wolle. Darüber hinaus wurden Geräte mit Zinken auch beim Weben zum Halten der Kettfäden benötigt. (Baier 11/2020)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1982

Beschrieben in:
A. Wallbrecht, „Die Stadt Gifhorn : ein Beitrag zur Ersterwähnung der Stadt Gifhorn vor 800 Jahren. Archäologische Fundstellen im Landkreis Gifhorn ; 2“. Landkreis Gifhorn [u.a.], Gifhorn, 1997. CN - record_kuniweb_1382066 ER -