TY - GEN SP - 1 TI - Telting Pokal AB - Der mit einem Band aus Akanthus verzierte profilierte Rundfuß mit umlaufender, späterer Widmungsgravur geht in einen glatten Balusterschaft über, auf dem sich mittig ein mit Weinranken verzierter Scheibennodus befindet und der in einem schirmförmigen, godronierten Kranz endet. In einen plastischen, an den Endungen mit Akanthus besetzten Zungenkranz ist die mit einem umlaufenden Eichenlaubfries dekorierte, inwendig vergoldete Kuppa eingesetzt. Zwischen dem Zungenkranz und dem Eichenlaubfries, in dem umlaufend die Wappen der Familie Telting, sowie des Vielandes und des Amtes Lehe eingearbeitet sind, ist die ursprüngliche Widmungsgravur angebracht. Die ansonsten glattwandige, nach oben aufschwingende Kuppa wird von einem inwendig vergoldeten, kuppelförmigen gestuften Deckel verschlossen, dessen Basis den Akanthusrapport vom Fuß wieder aufnimmt. Auf der godronierten Kuppel ist abschließend vollplastisch eine auf seinem Laub liegende Weinrebe appliziert. (Olaf Rennebeck)

Stempel:
Stadtmarke Hannover Neustadt, Jahresbuchstabe H, KNAUER (im Rechteck) (Punzen am Fußrand)

Gravur:
"NOTAR J.G.E.FISCHER S/M. DR OTTO WOLCKENHAAR ZUM ANDENKEN 19. JULI 1884. +" (auf dem Fuß umlaufend)

Gravur:
"Dem Amtmann Gerhard Telting beim Abschiede von Lehe im Jahre 1836 die Einwohner des Amts." (auf der Kuppa umlaufend)

Beschrieben in:
R. Lembcke, „Repräsentatives Schmuckstück als Geschichtsdenkmal: Der Landkreis Cuxhaven erwarb einen historischen Pokal; Rückkehr nach 150 Jahren“, Nr. 457. S. 2, 1988. CN - record_kuniweb_1316402 ER -