TY - GEN SP - 2 TI - Gefürstete Grafschaft/Reichsgrafschaft Wallmoden-Gimborn (ab 1783); Dukat/Dukaten (Abschlag) AB - Johann Ludwig war ein unehelicher Sohn von König Georg II. mit seiner Mätresse, der Gräfin von Wallmoden. 1782 erwarb er die Grafschaft Gimborn in Westfalen und wurde im Folgejahr vom Kaiser zum Reichsgrafen von Wallmoden-Gimborn ernannt. In Hannover ließ er das Wallmoden-Schloss im Georgengarten bauen (heute: Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst Wilhelm Busch).
Die Prägung von eigenen Münzen unterstrich seine Rolle als souveräner Fürst. Im Zahlungsverkehr spielten sie überhaupt keine Rolle. Der Charakter als Repräsentationsprägung wird zusätzlich durch die Anfertigung von Dukatenabschlägen in Silber unterstrichen. Sie waren keine Probeprägungen, sondern dienten als preiswerte, aber dennoch repräsentative Geschenke, etwa im Wert eines Groschens. CN - isil_DE-MUS-163517_kenom_37705 ER -