TY - GEN SP - 2 TI - Stadt Goslar; Dickabschlag (Stal), (2/3 Gutergroschen), Mariengroschen AB - Es handelt sich bei diesem einzigartigen Stück um einen Stal, das ist ein Abschlag der Münzstempel auf einem zu dicken Rohling. Die anderen Mariengroschen des Münzkabinetts aus dem Jahre 1506 wiegen 2,46 bis 3,1 g. Stale waren Vergleichsstücke für den Feingehalt. Damit man sie möglichst lange für Metallproben benutzen konnte, waren sie dicker und schwerer als die Umlaufmünzen.

Die Mariengroschenprägung in Deutschland beginnt ein Jahr zuvor in Goslar. Die Mariengroschen werden zur charakteristischen Währung der Frühneuzeit in Südniedersachsen. Heiligenmünzen wurden bis in das 19. Jahrhundert von vielen Städten und Fürstentümern geprägt, kurioserweise auch, wenn sie protestantisch waren. CN - isil_DE-MUS-163517_kenom_35184 ER -