TY - GEN SP - 2 TI - Kurfürstentum Sachsen; Schwertgroschen AB - Die Schwertgroschen erhielten ihren Namen nach den gekreuzten Schwertern des Kurfürstentums im Wappen. Im Spätmittelalter gehörten Mehrfachpfennige zu den Innovationen des Geldwesens. Es bestand lange Zeit große Unsicherheit über den Wert der unterschiedlichen Groschensorten aus dem nördlichen, sächsischen und südlichen, böhmischen Teil des Erzgebirges (Meißner Groschen und Prager Groschen). Auf den Märkten vieler Städte etablierte sich eine sogenannte „Münzpolizei“ als Aufsichtsorgan. Hochwertige fremde Groschen wurden durch Kontrollstempel gekennzeichnet und zu einem festgelegten Geldkurs in Umlauf gesetzt. Bei der Gegenstempelung nahm man keine Rücksicht auf das Aussehen der Münzen. Verbogene gegengestempelte Groschen sind typisch für das Spätmittelalter. CN - isil_DE-MUS-163517_kenom_19267 ER -