TY - GEN SP - 2 TI - Renaissancemedaille auf Alfonso II. d’Este KW - d’Este, Alfonso II. AB - Ursprünglich wurden Medaillen gegossen, getrieben oder graviert. Erst im 16. Jahrhundert kam das Prägeverfahren auf und die Medaillen sind seit dieser Zeit meist deutlich kleiner. Geprägte Medaillen eigneten sich besser zu »Propaganda«-Zwecken, weil sie sich in einer größeren Anzahl herstellen und verbreiten ließen. Der Anlass zur Entstehung von Pogginis Doppelporträtmedaille, die mit gemalten Ehepaarbildnissen zu vergleichen wäre, führt erneut zum zeitgenössischen Hochzeitskult. In der Verbindung zweier mächtiger Dynastien ist das Werk dabei Ausdruck einer gezielten Heiratspolitik der Familien Este und Medici. CN - isil_DE-MUS-163517_NLMH_MK_01042003 ER -