TY - GEN SP - 1 TI - Karyatide AB - H. W. Schmidt nimmt an, dass es sich um eine Kopie nach Daniele da Volterra in SS. Trinità dei Monti, Rom handelt. Vermutlich bezieht er sich dabei auf heute verlorene Werke der im 19. Jahrhundert weitgehend zerstörten Cappella Orsini, von denen einzelne u. a. durch druckgraphische Werke überliefert sind, vgl. die Radierungen von Jan de Bisschop, in: Paradigmata Graphices variorum artificium, Den Haag 1671. | Die Zeichnung ist eingeklebt im Sammelband H 27 Bd. 44 auf fol. 8. Das Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig besitzt den zeichnerischen Nachlass des Malers, Graphikers und Bühnenbildners Johann Oswald Harms. Anton Friedrich Harms, der 1737 Hofmaler und Verwalter der Salzdahlumer Galerie wurde, stellte die Zeichnungen seines Vaters in neun Klebebänden zusammen. Drei dieser Bände wurden um 1930 aufgelöst. Ein großer Teil der Zeichnungen befindet sich noch heute in den Sammelbänden. | Grundl.: Manfred Boetzkes, in: the New Grove Dictionary of Opera (Hrsg.: Stanley Sadie), 4 Bde., London 1998, Bd. 2, p. 648, Art.: Harms, Johann Oswald; Werkverzeichnis der Entwürfe von J. O. Harms für Bühnenausstattung und Festarchitektur: Horst Richter: Johann Oswald Harms. Ein deutscher Theaterdekorateur des Barock, Emsdetten 1963 (Die Schaubühne. Quellen und Forschungen zur Theatergeschichte; 58). Lit.: Christian von Heusinger: Die Handzeichnungssammlung, 2 Bde., Braunschweig 1992 und 1997 (Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig; 2 und 3), Bd. 3, S. 126f. CN - isil_DE-MUS-026819_7899 ER -