TY - GEN SP - 1 TI - Hundekopf AB - Beschreibung:
Die Schnauze ist gerade nach vorne gezogen, das Maul wird durch einen kleinen horizontalen Strich angegeben. Die Augen sind als eingeritzte Kreise gearbeitet, während die runden Ohren zur Seite gedreht sind. Sowohl Augen als auch Ohren sind schwarz umrandet. Aus dem alten Ägypten sind verschiedene Rassen von Hunden bekannt. Sie wurden für die Jagd gehalten, aber auch als Wachhunde. Seit dem Mittleren Reich begleiteten Hunde die Polizeistreifen in der Wüste oder gingen vom Neuen Reich an Seite an Seite mit dem König in die Schlacht. Hunde wurden gerne als Lieblingstiere gehalten und wurden in den Gräbern unter den Stühlen ihres Besitzers dargestellt, manchmal begleitet von besonderen Lobesbekundungen. Die Ägypter gaben ihren Hunden auch Namen, die dieselbe Form hatten wie ihre eigenen. Neben diesen Hunden, die einen Besitzer hatten, gab es große Rudel von streunenden Hunden, die durch die Dörfer oder Nekropolen streiften. Die Griechen sprachen Anubis als Hund an und verehrten alle Rassen als göttliche Tiere.

Katalog-Nummer:
298

Literatur:
Iris Tinius, Altägypten in Braunschweig, 2011, Hg.: Regine Marth (Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig; 16) CN - isil_DE-MUS-026819_1992 ER -