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TI - Uschebti des Cham-Chonsu (Typologie nach Schneider: Cl.XIA1; W35b; H5; I6; B27; Tp3b)
AB - Beschreibung:
Die Totenstatuette trägt die dreigeteilte Perücke und den Götterbart. Der lächelnde Mund ist mit einer weiteren, ovalen Linie umzogen, die sich dem Verlauf der Lippen anpasst. In den überkreuzten Händen hält sie ein Beil und einen Handpflug mit Seil, an dem über der Schulter eine Saattasche hängt. Das Uschebti ist in Rückenpfeiler und Sockel eingebunden und trägt folgende Inschrift: sHD Wsjr #Am-#nsw ms.n &A-Srj.t-jAH maA xrw Dd=f j wSb.tjw jpn jr jp.tw Wsjr #Am- #nsw-SS ms.n &A-Srj.t-jAH r jr kA.t nb<.t> jr m- m Xr.t-nTr jst.w Hw sdb jm m s r Xr.t=f mk-wj kA =k jp.tw=k r nw nb j- m r srwD sx.t r jr n Saj r jmnt.j jAbt.j Ts pXr mk-wj kA=k „Der Erleuchtete, der Osiris Cham-Chonsu, geboren von Ta-scherit-iah, der gerechtfertigt ist! Er sagt: Oh dieses Uschebti, wenn Cham-Schonsu-schesch, geboren von Ta-scherit-iah, aufgezählt wird, um jede Arbeit zu verrichten, die in der Nekropole getan wird, wenn dort Unheil verhängt wird gegen einen Mann bei seiner Pflicht, ‚Siehe mich!’ sollst du sagen. Zähle dich dort statt meiner zu jeder Zeit, um die Felder anzulegen, um den Sand (= Dünger) von Westen nach Osten zu fahren und umgekehrt, ‚Siehe mich!’ sollst du sagen!“
Katalog-Nummer:
99
Literatur:
Iris Tinius, Altägypten in Braunschweig, 2011, Hg.: Regine Marth (Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig; 16)
CN - isil_DE-MUS-026819_1974
ER -