Stadtarchiv Göttingen



Das Stadtarchiv Göttingen ist das Gedächtnis der Stadt und zählt zu den ältesten Dienststellen der Verwaltung.
Zu den Archivbeständen gehören ca. 4.500 lfdm Urkunden, Briefe, Amtsbücher und Akten vom 13. Jahrhundert an bis in die Gegenwart. Das Stadtarchiv besitzt außerdem eine vollständige Reihe aller Göttinger Zeitungen sowie bedeutende Sammlungen von studentischen Stammbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts, Autographen, Plakaten und Karten/Plänen.



Ergänzt werden die Archivbestände durch die Archivbibliothek, die wohl die umfangreichste Sammlung zur Stadtgeschichte darstellt.
Das Stadtarchiv bewahrt das Archivgut zeitlich unbegrenzt auf, erschließt es für die Benutzung und sorgt für dessen dauerhafte Erhaltung. Damit entspricht das Stadtarchiv Göttingen den Bestimmungen des Niedersächsischen Archivgesetzes, das die Archivierung und die damit verbundenen Arbeiten zur öffentlichen Pflichtaufgabe erklärt.

Das Stadtarchiv dient nicht nur den internen Zwecken der Stadtverwaltung, sondern steht auch Privatpersonen offen.
Zu den regelmäßigen Nutzern gehören Historiker, Amateurforscher und Publizisten, für die die Archivalien unverzichtbare Primärquellen darstellen. Studierende üben und erlernen im Archiv die Quellenarbeit. Familienforscher suchen nach Informationen über ihre Vorfahren. Schulklassen lassen sich im Rahmen der Archivpädagogik an die Arbeit im Archiv heranführen und Schüler werden bei der Erstellung von Facharbeiten unterstützt. Für besondere Jahrestage können Interessierte im Archiv sogenannte „Geburtstagszeitungen“ ausdrucken, die auf Anfrage auch verschickt werden.

Neben der persönlichen Benutzung gehört auch die Beantwortung schriftlicher Anfragen zu den Aufgaben des Stadtarchivs.


Adresse:


Stadtarchiv Göttingen

Hiroshimaplatz 4
37083 Göttingen
Telefon: +49 551/4002069
stadtarchiv@goettingen.de
www.stadtarchiv.goettingen.de




Archivinformationssystem Niedersachsen
www.arcinsys.niedersachsen.de/
arcinsys/detailAction?detailid=a100




Digitale Sammlungen


Georg Daniel Heumann: Wahre Abbildung der Stadt Göttingen (1747)
Zu den besonderen Kostbarkeiten des Stadtarchivs Göttingen gehört eine Kupferstichfolge aus dem Jahr 1747, die das äußere Erscheinungsbild Göttingens in der Frühzeit der Universität vor Augen führt.

Wegen ihrer historisch-topographischen Bedeutung stellen die Abbildungen für die Geschichte der Universitätsstadt eine einzigartige Quelle von unschätzbarem Wert dar.

Das Werk stammt von dem Nürnberger Künstler Georg Daniel Heumann (1691-1759) der im Jahre 1740 als Königlicher Hof- und Universitäts-Kupferstecher in die Dienste der neugegründeten Georg-August-Universität getreten war.

Die im Jahr 1747 fertiggestellte Kupferstichfolge umfasst zwölf Blätter in Querfolio und trägt den Titel: „Wahre Abbildung der königl. Großbritan. und churfürstl. Braunschw. Lüneb. Stadt Göttingen, ihrer Grund-Lage, äußerl. und innerlicher Prospecte und der zur Georg Augustus Universitaet gehörigen Gebäude“

Die im Auftrag der Universität herausgegebenen Blätter sollten für den Besuch der neuen Universität werben.

Zu den Objekten der Sammlung

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