Kontexte zur Auswahl



Kaiserdom Königslutter
Als kaiserliche Gründung ist die ehemalige Abteikirche St. Peter und Paul in Königslutter ein außergewöhnliches Bauwerk. Für ihren Stifter, Kaiser Lothar III. (1075-1137), hatte die Kirche – heute Kaiserdom genannt – eine wichtige repräsentative Funktion zu erfüllen und sollte ihm und seiner Familie als würdevolle Grablege dienen. Die weit gespannten Kreuzgratgewölbe der östlichen Raumteile gehören zu den frühesten Beispielen ihrer Art in der deutschen Romanik. Zu den Besonderheiten gehört auch die von italienischen Bildhauern geschaffene Bauskulptur. Eindrucksvoll sind die Löwen, die den Eingang bewachen, oder der berühmte Jagdfries an der Hauptapsis. Für einen ungewöhnlich heiteren Raumeindruck sorgen die phantasievoll verzierten Säulen im Kreuzgang.

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Das Königliche Münzkabinett Hannover
Die hier gezeigten spannendsten, wertvollsten und außergewöhnlichsten Stücke gewähren einen Einblick in die Schatzkammer der Könige von Hannover. Die geografischen Sammlungsschwerpunkte liegen vor allem in Niedersachsen, Großbritannien und Irland sowie den britischen Kolonien - bedingt durch die Personalunion zwischen dem Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover und dem Königreich Großbritannien (1714-1837).
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abgekupfert
Zwischen 1500 und 1700 entwickelte sich die Kenntnis der antiken Bildwerke Roms von einem lokalen Phänomen zu einem wichtigen Bestandteil der europäischen Wissensgesellschaft. Durch Graphiken, Bücher und plastische Reproduktionen wurden die antiken Statuen Roms für den akademischen Diskurs ebenso verfügbar gemacht wie für Sammler, Bildungsreisende oder Naturforscher. Anhand von Exponaten des 16.-18. Jahrhunderts untersucht die Ausstellung, wie die Antikensammlungen Roms in einer Allianz von Künstlern, Verlegern und Antiquaren entdeckt und für ein europäisches Publikum aufbereitet wurden. Erst die Entwicklung dieses Reproduktionsmarktes ermöglichte später jenen ästhetischen und archäologischen Diskurs über die Antike und ihre berühmtesten Einzelwerke, der in Göttingen in die Etablierung eines ersten archäologischen Lehrangebots mündete.

Begleitet wird die Ausstellung durch einen reich bebilderten Katalog. Die Ausstellung entstand als Kooperationsprojekt der Archäologie und der Kunstgeschichte der Universität Göttingen, das von den Dozentinnen und Dozenten zusammen mit den Studierenden beider Fächer organisiert wurde.

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Die Geburt der schönen Künste in Niedersachsen
Als im Jahr 1763 ein junger, unbekannter Professor an die nur wenige Jahre zuvor gegründete Universität Göttingen berufen wurde, konnte niemand ahnen, was hier seinen Anfang nahm. Der neue Professor, Christian Gottlob Heyne, hielt kurz darauf die erste Vorlesung zur „Archäologie der schönen Künste“ und gilt seitdem als einer der Begründer der Archäologie. Über mehr als 40 Jahre zog Heyne unzählige Studenten an, die bei ihm das „schöne Altertum“ studieren wollten. Verfolgen Sie die Entstehung der Archäologie anhand einer „Karriere in Niedersachsen“.

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Heynes Gipse
Christian Gottlob Heyne war nicht nur der Erste, der eine Vorlesung zur Archäologie hielt, sondern begründete auch die Sammlung von Gipsabgüssen antiker Statuen. Was Heyne in Zeiten ohne Powerpoint als Illustration seiner berühmten Vorlesung zur Archäologie diente, erwies sich nicht nur als eine kluge Idee, sondern ermöglichte das Studium der Archäologie auch allen denjenigen, die nicht in den Süden reisen konnten.

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Kultureinrichtungen

Einrichtungen in Niedersachsen