Name des Objekts:
Gärtnerisches Skizzen-Buch
Urheber/Beteiligte:
Theodor Nietner
Datierung:
1883
Erscheinungsort:
Berlin
Produktionsstätte:
Wiegandt, Hempel & Parey
Maße / Umfang:
[1] Bl., 30 S., L Bl., gef. Bl. LI/LII, Bl. LIII - LXX. ; 2°
Beschreibung:
Projektbezogene Teildigitalisierung
Objekttyp:
Text
Aufbewahrungsort:
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
Identifikator:
CIM 6 KGBH 478
Weitere Information:
Anmerkung zum Original:
Dieses Exponat kann nur nach vorheriger Rücksprache zur Verfügung gestellt werden.
Name des Objekts:
Tafel XXII. Instructions-Mauern der Königl. Gärtner-Lehr-Anstalt zu Potsdam : W. Lauche. Lith. Anst. v. J.G. Fritzsche, Leipzig. Verlag von Wiegandt, Hempel & Parey in Berlin.
Urheber/Beteiligte:
Wilhelm Lauche
J.G. Fritzsche
J.G. Fritzsche
Material / Technik:
Lithogr., kol. ; Papier
Beschreibung:
S. 11 f.
Instructionsmauern für Pfirsich-, Aprikosen- und Weinzucht.
Der Raum ist im Osten, Norden und Westen mit einer zehn Fuss hohen Mauer umgeben und wird durch zwei von Süden nach Norden gehende Mauern in drei gleich grosse Quartiere getheilt. Die Hauptbestimmung dieser Mauern besteht zunächst darin, die Pfirsiche, Aprikosen und den Wein aufzunehmen, um den Eleven der Königl. Gärtner-Lehranstalt Gelegenheit zu bieten, die verschiedenen Formen und Methoden des Schnittes kennen zu lernen. Dann sind auch noch Birnsorten in Palmetten angepflanzt, die zu ihrer vollkommenen Ausbildung vermehrte Wärme und Schutz verlangen. Die Wände der Abtheilungen sind verschieden gefärbt, weiss, grau und schwarz, um zu beobachten, welche Einwirkung dieselben auf die frühere oder spätere Entwickelung der davor gepflanzten Pfirsiche, Aprikosen und Weinsorten und der in den Zwischenräumen cultivirten Birnensorten auf die vollkommene Ausbildung und Reife des Holzes und auf den Ansatz der Fruchtaugen im August und September ausüben. Dass viele der feineren Tafelbirnen in unserem nördlichen Klima zur Ausbildung ihrer Früchte einer grösseren Menge von Wärme bedürfen, ist ja bekannt und hat sich bis jetzt so viel herausgestellt, dass zwischen den weiss und den schwarz angestrichenen Quartieren täglich eine Maximal-Differenz von ca. 5° besteht. [...]
Die 3 Quartiere K sind mit je 14 Birnspalieren besetzt, die mit 126 Palmetten in eben so vielen Sorten bepflanzt sind. Die Wand D (Ostseite) enthält 13 Pfirsiche in der doppelten U-Form, E 6 Aprikosen in Candelaber-Palmettenform, F 4 Pfirsiche nach Lepère und Dalbret gezogen, G 9 Aprikosen, H 17 Pfirsiche, Cordon oblique, I 6 Aprikosen-Palmetten, A und C 28 senkrechte Weinstöcke, B 22 wagerechte Weinstöcke. [...]
Instructionsmauern für Pfirsich-, Aprikosen- und Weinzucht.
Der Raum ist im Osten, Norden und Westen mit einer zehn Fuss hohen Mauer umgeben und wird durch zwei von Süden nach Norden gehende Mauern in drei gleich grosse Quartiere getheilt. Die Hauptbestimmung dieser Mauern besteht zunächst darin, die Pfirsiche, Aprikosen und den Wein aufzunehmen, um den Eleven der Königl. Gärtner-Lehranstalt Gelegenheit zu bieten, die verschiedenen Formen und Methoden des Schnittes kennen zu lernen. Dann sind auch noch Birnsorten in Palmetten angepflanzt, die zu ihrer vollkommenen Ausbildung vermehrte Wärme und Schutz verlangen. Die Wände der Abtheilungen sind verschieden gefärbt, weiss, grau und schwarz, um zu beobachten, welche Einwirkung dieselben auf die frühere oder spätere Entwickelung der davor gepflanzten Pfirsiche, Aprikosen und Weinsorten und der in den Zwischenräumen cultivirten Birnensorten auf die vollkommene Ausbildung und Reife des Holzes und auf den Ansatz der Fruchtaugen im August und September ausüben. Dass viele der feineren Tafelbirnen in unserem nördlichen Klima zur Ausbildung ihrer Früchte einer grösseren Menge von Wärme bedürfen, ist ja bekannt und hat sich bis jetzt so viel herausgestellt, dass zwischen den weiss und den schwarz angestrichenen Quartieren täglich eine Maximal-Differenz von ca. 5° besteht. [...]
Die 3 Quartiere K sind mit je 14 Birnspalieren besetzt, die mit 126 Palmetten in eben so vielen Sorten bepflanzt sind. Die Wand D (Ostseite) enthält 13 Pfirsiche in der doppelten U-Form, E 6 Aprikosen in Candelaber-Palmettenform, F 4 Pfirsiche nach Lepère und Dalbret gezogen, G 9 Aprikosen, H 17 Pfirsiche, Cordon oblique, I 6 Aprikosen-Palmetten, A und C 28 senkrechte Weinstöcke, B 22 wagerechte Weinstöcke. [...]
Objekttyp:
Bild
